ARBEITSKREIS zukunftsfähige GESELLSCHAFT

Die Emanzipation des Bürgers
von seinen Repräsentanten.

Die Situation in Österreich und in den so genannten westlichen Demokratien.

Das gegenwärtig vorherrschende neo-liberale Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell führt augenscheinlich zu immer mehr Ungleichheit zwischen Arm und Reich. Ebenso augenscheinlich dient es vor allem den Interessen einiger weniger, während die überwiegende Mehrheit der Völker in immer größer werdende wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von den bestimmenden Wenigen geraten. Während die politischen Repräsentanten unseres Landes und auch anderswo versuchen den Anschein der Demokratie aufrecht zu erhalten, sind sie längst nur noch Erfüllungsgehilfen der herrschenden Kapital- und Wirtschaftsinteressen, die bloß vorgeben, im Interesse der Wählermehrheit zu handeln.

Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch.

Angesichts der immer offensichtlicher werdenden Schattenseiten des neoliberalen Dogmas – Raubbau der begrenzten natürlichen Ressourcen, Ausbeutung der Menschen, zunehmende Verlagerung der Entscheidungsmacht auf anonyme, nicht demokratisch legitimierte Instanzen, welche in Summe die Überlebensfähigkeit des Planeten Erde selbst in Frage stellen – erwacht, in bester Tradition der bislang unvollendeten Aufklärung, der Bürger zu neuem Selbst-Bewusstsein.

Der ARBEITSKREIS zukunftsfähige GESELLSCHAFT und seine Motive.

Im ARBEITSKREIS schließen sich Bürger verschiedenster Lebenshintergründe und Berufserfahrungen zusammen, welche angesichts der evidenten Krise der herrschenden Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung nach alternativen Lösungen suchen. Geeint in der Überzeugung, Probleme nicht mit denselben Mitteln lösen zu können, die sie verursacht haben. Ihre Vision ist eine gerechtere, lebensfreundliche Welt mit fair verteiltem Wohlstand für alle. Mitglieder des Arbeitskreises sind:

Hans Peter AUBAUER (1939 – 2014) – Univ. Prof., Umweltphysik, Wien
Ernst BEINSTEIN emeritus – Zukunftsberater, Wien
Ernst GEHMACHER – Sozialforscher, Wien
Bernhard GRAF – Public Relations, Gesundheitsexperte, Wien
Thomas HERZIG – Designer, Architekt, Wien
Franz HÖRMANN – Prof., Wirtschaftswissenschaftler, Wien
Helmut KARNER – Konsulent, Kaltenleutgeben
Raffael KÉMÉNCZY – Student, Wien
Gerhard KOHLMEIER – Pädagoge, Gewerkschafter, Wien
Christl MEYER – Biologin, Pädagogin, Wien
Franz J. NAHRADA – Initiator GIVE, Zukunftsforscher, Wien
Joe OFENBÖCK – Geschäftsmann, Wien
Tobias PLETTENBACHER – Initiator WIR GEMEINSAM, Ried i Innkreis
Otmar PREGETTER – Wirtschaftsberater, Autor, Wien
Günther ROBOL – Wirtschaftsprüfer, Sachverständiger, Wien
Helmut SCHÖNTHALER (1936 – 2017) – Geschäftsmann, Wien
Walter SCHÖNTHALER – Konsulent, Univ. Lektor, Wien
Walter SONNLEITNER – Publizist, Wien
Veronika SPIELBICHLER – Obfrau Unterguggenberger Institut, Wörgl
Peter WEISH – Univ. Prof., Umweltaktivist, Wien
Heinrich WOHLMEYER – Hon. Prof., Publizist, Lilienfeld

Der ARBEITSKREIS ist keine Partei und will auch keine werden. Vielmehr will er die etablierten Institutionen und Parteien in die Pflicht nehmen, sich um die legitimen Interessen des von ihnen vertretenen Volkes zu kümmern.

Der ARBEITSKREIS ist ein Kind des Internet-Zeitalters. Er hat vor, die sich dynamisch entwickelnden Möglichkeiten der unabhängigen Meinungsbildung, der Organisation und Vertretung von Bürgerinteressen, im Web voll auszuschöpfen.

Welche Ziele hat der ARBEITSKREIS?

  • Der ARBEITSKREIS strebt eine Politik an, welche den in der Menschenrechts-Charta der Vereinten Nationen festgeschriebenen Rechten und Bedürfnissen der Menschen nicht nur durch schöne Reden, sondern durch Taten gerecht wird.
  • Der ARBEITSKREIS versucht die ausgehöhlte Demokratie mit neuem Leben zu erfüllen und weiterzuentwickeln.
  • Der ARBEITSKREIS versucht die kapitalistische Marktwirtschaft so zu zähmen, dass sie hinreichend dem Gemeinwohl dient.
  • Der ARBEITSKREIS versucht – obschon im größeren Kontext der EU – seine Aktivitäten vor allem auf Österreich zu konzentrieren. Es geht ihm zuvorderst darum, die Folgen der globalen Natur- und Menschenausbeutung für unser Land und unsere Landsleute aufzuzeigen und nachhaltig gegenzusteuern.
  • Der ARBEITSKREIS versucht der einstmals revolutionären Losung FREIHEIT, GLEICHHEIT, BRÜDERLICHKEIT neues, zeitgemäßes Leben einzuhauchen.

Wie beabsichtigt der ARBEITSKREIS diese Ziele zu erreichen?

Die Initiatoren des ARBEITSKREISES sind Idealisten, jedoch keine Träumer:

  • Sie sind eine Kraft des Aufbaus, nicht der Verhinderung.
  • Sie ermutigen die Menschen, ihre Möglichkeiten zur Entfaltung, zur Wahrnehmung ihrer universellen Rechte ohne Angst vor Repression einzufordern.
  • Sie stellen dem von Marktstrategen geschaffenen Zerrbild des ‚Verbrauchers‘ das Ideal des selbstbestimmten Menschen entgegen, welcher Erfüllung nicht nur in der Befriedigung materieller Bedürfnisse, sondern auch im Austausch mit dem Du, in der Geborgenheit des Wir, im Übernehmen von Pflicht und Verantwortung findet.
  • Um das Festhalten an den Grundsätzen des ARBEITSKREISES für die Zukunft sicher zu stellen, ist die Einhaltung absoluter TRANSPARENZ bei allen Handlungen des ARBEITSKREISES und seiner Repräsentanten oberstes Gebot.
  • Im Zeitalter der Elektronik bedeutet das die Dokumentationen ALLER relevanten Vorgänge im Web – im wohltuenden Kontrast zum üblichen Hinterzimmer-Gemauschel anderswo.

Woran arbeitet der ARBEITSKREIS heute?

Derzeit steht die Erarbeitung von konkreten Lösungsansätzen zum friedlichen Übergang in eine zukunftsfähige Gesellschaft im Mittelpunkt. Wesentliche Grundlage dieser Arbeit ist eine 2012 durchgeführte Online-Befragung von 20 – 30 jährigen Mitbürgern und Mitbürgerinnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese Befragung hat die Ängste, Träume und Wünsche junger Menschen erhoben, um für diese und die kommenden Generationen ein Programm für die Rückkehr zum menschlichen Maß zu entwickeln. Themen der Untersuchung waren:

  • Real- versus Geldwirtschaft
  • Arbeitswelt
  • Bildung, Wohlstand
  • Umwelt
  • Ressourcenverbrauch, Energie, Rohstoffe
  • Ernährung, Gesundheit
  • Gesellschaftliches Engagement

Wem kann der ARBEITSKREIS nützen, wer könnte ihn unterstützen?

Der ARBEITSKREIS nützt materiell der steigenden Zahl von Menschen ohne Arbeit und ohne Chance darauf. Den vielfach unfreiwilligen neuen Selbständigen. Der prekarisierten Intelligenz. Den kleinen und mittelständischen Unternehmern, welche im Wettlauf mit transnationalen Konzernen marginalisiert und ausgelöscht werden. Er nützt breiten Schichten der ausgezehrten Mittelklasse, welche durch den sozial und ökologisch ungezügelten Wettbewerb sowie die Steuerungerechtigkeit (die wirklich Reichen entziehen sich eines angemessenen Beitrages zur Finanzierung des Gemeinwesens) zunehmend Verlierer der ihnen aufgezwungenen Ellenbogen-Gesellschaft sind.

Der ARBEITSKREIS nützt ideell allen Menschen mit sozialem Gewissen, die für sich und ihre Kinder eine bessere, friedlichere, gerechtere Gesellschaft und damit eine lebenswerte Zukunft sicherstellen wollen. Der ARBEITSKREIS wendet sich an die Menschen, denen er sowohl materiell als auch ideell nützen will. Er wirbt um deren Unterstützung für politische Vorhaben des ARBEITSKREISES; um freiwillige Mitarbeit bei Organisation politischer Aktivitäten, Kundgebungen und Veranstaltungen; um Mitgliedsbeiträge und Spenden.

Der ARBEITSKREIS wendet sich an die im herrschenden Paradigma Erfolgreichen. Mit der Bitte, sich der guten Sache des ARBEITSKREISES durch tätige Mitarbeit, durch ideelle sowie finanzielle Unterstützung anzuschließen und damit einen kleinen Teil dessen zurückzugeben, was ihnen ein materiell erfolgreiches Leben geschenkt hat. Damit sie im Gedächtnis der Menschen als Wegbereiter einer lebenswerten Zukunft in Erinnerung bleiben.

Es gibt nichts Gutes – außer man tut es!
Erich Kästner 1899 – 1974

Über den Autor
Der ARBEITSKREIS zukunftsfähige GESELLSCHAFT ist Initiator der WienerWende, dem Zusammenschluss zivilbewegter Bürgerinnen und Bürger für eine lebensfreundliche Welt.
6 Comments
  1. Carolus Antworten
    Es scheint zu vieles zu geben, das blockiert. Es ist nicht nur die Arroganz der Macht, der absolutistische Ansatz verschiedener Religionen, es ist auch die Informationsflut im informationellen Zeitalter, multipliziert durch das Netz. Nicht zuletzt ist es die Trägheit der Masse, gute Botschaften und Erkenntnisse überhaupt wahrzunehmen, geschweige denn zu verstehen. Aber all das sollte uns nicht davon abhalten, das gemeinsame Gute zu suchen und zu finden. Ich glaube jedenfalls an das, was alle Menschen verbindet. Wir sind auf diesem Globus eine Schicksalsgemeinschaft. Wir können fair teilen oder die Cleveren weiter machen lassen. Wir müssen das "große Wir" organisieren. Die WienerWende ist ein guter Beitrag dazu. Sie zeigt mir, dass es solidarisches Denken überall auf der Welt gibt. Wir müssen es nur zusammenführen. Wir brauchen eine weltweite Organisation, um auf dem Weg weiterzukommen. GLOCALIS ist ein Beitrag dazu.
  2. Klaus Smuda Antworten
    Auch mich blockiert gelegentlich die Tatsache, dass alle guten Gedanken schon gedacht und zumeist auch schon publiziert sind. Dieses Manifest klammert auch die positiven Absichten vieler Repräsentanten der bestehenden Führungseliten aus. Es ist schwierig die hehren Ziele mit den Zwängen bestehender Systeme in Resonanz zu bringen. Ohne diese Erkenntnis klingt das alles etwas unrealistisch. Wenn neue Möglichkeiten gefunden werden können, dann nur im Einklang mit spiritueller Intuition. Denn für mich ist Wandel nicht ohne eine Besinnung auf die Rolle des Menschen als sterbliches , aber nicht endliches Wesen möglich. Derzeit agieren viele Entscheider als ob es kein Nachher gäbe - und durchaus rational unter dieser Prämisse.
  3. Stefan Wehmeier Antworten
    @ Admin - Was soll das hier sein - ein Texteditor oder ein Textwüstengenerator?
    • Joe Ofenböck Antworten
      @ Stefan Wehmeier - Wie darf ich ihren Kommentar verstehen?
  4. Stefan Wehmeier Antworten
    Alles, was Sie oben sagen, um Ihre nebelhaften Ziele zu erreichen, ist nur Geschwätz; alles Richtige, um mehr zu erreichen als Sie sich vorstellen können, ist schon gesagt worden: http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/08/personliche-freiheit-und-sozialordnung.html Das einzige Hindernis auf dem Weg zum Ziel ist die Religion: http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/03/opium-des-volkes.html
    • Joe Ofenböck Antworten
      Ich denke, Sie kommentieren am falschen Ort. Dieser Artikel beschreibt lediglich die Motive und Ziele der Menschen, welche die "Handlungsanleitung" der WIENER WENDE entwickelt haben. Schlage vor, Sie lesen erst den Beitrag WIENER WENDE - Weg in eine lebensfreundliche Zukunft - und fällen dann Ihr Urteil.

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