AntiSpyTipp (1)

"Big Brothers" Obama, Xi Jinping, gut gelaunt beim Cyberwar-Gipfel am 9. Juni 2013 in Sunnyland, Kalifornien - beim Bespitzeln ihrer eigenen Völker und des Rests der Welt sind sie sich einig!

„Big Brothers“ Obama, Xi Jinping, gut gelaunt beim Cyberwar-Gipfel am 9. Juni 2013 in Sunnyland, Kalifornien – kein Wunder, beim Bespitzeln ihrer eigenen Völker und des Rests der Welt sind sie sich einig!

 

So kannst Du Dich gegen die totale elektronische Überwachung schützen:

  • Sparsamster Gebrauch von Web, Mail, Social Media – wenn überhaupt.
  • Lieber bar zahlen als mit Kreditkarte oder EC-Karte.
  • Wenn schon online zahlen, dann mit anonymen Wertkarten (z.B. PaySafeCard)
  • Private, streng vertrauliche Nachrichten weder Online noch am Telefon austauschen. Triff Dich wieder persönlich mit Deinen Freunden und Partnern. Das echte Leben ist ohnehin befriedigender.
  • Webcam und Mikrophon am PC prinzipiell abdecken, wenn möglich abstecken, wenn Du sie nicht aktiv benützen willst. Die Datenkrake nicht freiwillig füttern!
  • Keine TV-Geräte oder Spielekonsolen mit Sprach- und Gestensteuerung (Gesichts- Spracherkennung!) verwenden, wenn Du nicht mit Werbung zugemüllt werden willst.
  • Bei wirklich wichtigen, vertraulichen (Geschäfts)gesprächen, das Handy zu Hause lassen. Dein Smartphone ist de facto eine freiwillig angelegte elektronische Fußfessel, die lauscht und späht!
  • Wirklich wichtige, vertrauliche (Geschäfts)geheimnisse ausschließlich Offline-Computern anvertrauen, welche nie ans Netz gehen! So bist Du vor Viren, Spam, Überwachung und Betriebsspionage sicher.
  • Wenn Internet-Verbindung unvermeidlich, dann aktuellste Softwareversionen verwenden und regelmäßig die Sicherheitsupdates einspielen. Allerdings gilt: in Deutschland und Österreich tarnt sich Polizei-Spyware als Sicherheitsupdate! (FinFisher)
  • Wirklich wichtige Geschäftsdokumente nur persönlich per USB Stick übergeben oder per CD in einfachem Postbrief verschicken.
  • Keine Cookies von Webseiten Dritter akzeptieren, damit man nicht in den Werbeprofilen landet. (Anleitung)
  • Gute und sichere Passwörter verwenden, am Besten für jeden online Dienst ein eigenes Passwort (Anleitung)
  • Keine Passwörter im Browser automatisch speichern. Besser einen PassWort Safe verwenden (KeePass)
  • Am PC die Firewall einschalten und nur notwendige Verbindungen aus dem Netz zulassen (Anleitung).
  • Statt Google die europäische Suchmaschine Startpage.com von ixquick verwenden, die keine privaten Daten und keine Suchprofile speichert.

 

Für Fortgeschrittene:

  • Installiere Dich frei von den Großschüfflern Google, Apple, Windows, Facebook: Prism-Break zeigt die Fülle von sicheren, Anti-Spy Alternativen!
  • Daten vor dem Hochladen in die Cloud (Dropbox etc.) am eigene PC verschlüsseln (z.B. TrueCrypt).
  • E-Mails verschlüsselt senden mit PGP (Anleitung), am einfachsten mit Start.mail, der Editors‘ Choice von PC.MAG
  • Auch eine ausgehende Firewall verwenden. (z.B. HandsOff)
  • Linux als Betriebssystem nutzen (z.B. Marktführer Ubuntu, Debian oder Mint)
  • Internet surfen mit JohnDoFox (Anonymisierte FireFox Version) und VPN Proxy Mixing Service mit JohnDonym

 

P.S. 100% Sicherheit und Privatspäre gibt es im Internet nicht. Es macht jedoch Sinn, diese nicht leichtfertig am Silbertablett zu servieren.

Über den Autor
Joe Ofenböck ist Mit-Initiator der WienerWende und Geschäftsmann in Wien.

Kommentar einfügen ...

*

captcha *